(Kitzingen, D) Kommunen wollen wieder mehr Blitzer einsetzen, unklar ist bis jetzt noch wer die Abwicklung übernehmen soll.
Bis jetzt ist die Kitzinger Polizei für die Geschwindigkeitsüberwachung im Landkreis verantwortlich. Die hat aber schon mit der Überwachung der Unfallschwerpunkte alle Hände voll zu tun und hat keine weiteren Kapazitäten mehr zur Verfügung. Schließlich gibt's nur eine Laser-Pistole, die aber rund um die Uhr im Einsatz ist. Und Radarwagen müssen bei Bedarf aus Würzburg ausgeliehen werden.
So haben die Kreise Albertshofen, Sulzfeld, Mainstockheim, Schwarzach und Wiesentheid die Lizenz zur Verkehrsüberwachung an den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit in Bayern abgegeben. Nun wollten auch die Gemeinden Volkach und Kitzingen nachziehen, doch dazu kam es nicht mehr. Der Zweckverband mußte wegen Abrechnungs-Unregelmäßigkeiten dicht machen.
Nun wollen offenbar einige Gemeinden die Dienste der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft in Anspruch nehmen, die eigene Radargeräten bereithält und den Kommunen bei Bedarf zur Verfügung stellt.
