(Schwarzenbek, D) Die Bürgermeister der 19 Gemeinden im Bereich Schwarzenbek haben bei der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses beschlossen, ein Lasermessgerät zu kaufen.

Dabei trägt das Amt nur die Hälfte der Kosten von 5000 Euro. Die andere Hälfte soll die Stadt Schwarzenbek übernehmen. Axel Funck, Leiter der Polizei-Zentralstation Schwarzenbek, erläuterte das Konzept: „Was wir machen, soll präventiv sein und abschreckend wirken.“ Eine Abzocke sei keinesfalls geplant. Die Strafgelder würde ohnehin nicht das Amt, sondern Kreis oder Land kassieren. Der Kreis setze zwar schon zwei Blitzgeräte ein, aber in anderer Weise. Dabei würde einen halben Tag lang geblitzt und die Autofahrer erhielten erst per Post eine Erinnerung an ihre Verstöße. Mit dem kommunalen Blitzgerät wolle die Polizei die Dichte der Einsätze erhöhen und spontaner reagieren. Die Einsätze selbst würden jeweils nicht länger als eine halbe Stunde dauern. Zwei Beamte würden zwei bis drei Verstöße messen und dann den Ort wechseln. Schnellfahrer würden noch vor Ort angehalten und belehrt.

Kaufempfehlung: Antilaser AL G9 Laserblinder

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